Mönchspfeffer

Dieses Thema im Forum 'Andere Therapien' wurde von Ina! gestartet, 27 August 2005.

  1. Ina!

    Ina! Guest

    Hallo,
    hat jemand von euch Erfahrungen mit Mönchspfeffer und seinem Einfluss auf die Haut gemacht? Habe gelesen, dass er unter Umständen bei Akne helfen kann (vor allem bei PMS- Akne),
    danke,
    Ina
     
  2. Ralf

    Ralf Administrator Staff Member

    Ahoi,

    ich habe Mönchspfeffer mal gegoogled.
    Ich glaube nicht, dass es ein geeignetes Mittel zu Aknebehandlung ist. Die "Nebenwirkungen" klingen recht abschreckend ;)

    Mönchspfeffer wird im Volksmund auch Keuschlamm genannt. Dieser Name zeigt bereits die Wirkung, die dieser Pflanze im Altertum zugesprochen wurde. In Klöstern wurden die gemahlenen Samen als Gewürzpulver in hohen Dosen gebraucht, um den Geschlechtstrieb abzuschwächen. Bei geringer Dosierung bewirkt er das Gegenteil. Im Altertum wurde der Pflanze ein hoher Wert beigemessen. Der lateinische Name weist auf die Wirkung hin (agnos – unschuldig, castus – keusch). Den Früchten wird eine libidovermindernde Kraft nachgesagt. Mönchspfeffer ist ein 2 – 3,5 Meter hoher, dekorativer Strauch. Er gedeiht vorwiegend an Flussufern in Küstennähe und an Bachbetten und blüht von August bis Oktober in Traubenform. Später formieren sich die Samen mit pfefferartigem Geruch. Mönchspfeffer wird auch bei Hoden- und Prostataentzündung hilfreich eingesetzt. Bei Frauen regt er die Gelbkörperhormon- produktion an, was die Wirkung beim prämenstruellen Syndrom (PMS) erklärt. Durch deren Produktion kann auch die weibliche Fruchtbarkeit gesteigert werden und die Milchproduktion beim Stillen wird gefördert. 1998 verlieh die Deutsche Gesellschaft für Phytotherapie dem Schweizer Forschungsteam D.Berger, W. Burkhard, B. Meier und W. Schaffner den Rudolf-Fritz-Weiss-Preis. Im selben Jahr wurde D.Berger mit dem A.Vogel-Preis für seine Dissertation geehrt. Es konnte nachgewiesen werden, daß die Inhaltsstoffe der Samen, wie Aucubin, Agnusid, Casticin, ätherische Öle und spezielle Fettsäuren, gut verträglich gegen das prämenstruelle Syndrom wirken, da sie die körpereigene Progesteronbildung anregen. Dank diesem wissenschaftlichen Nachweis ist Agnus castus zu einer der wichtigsten Heilpflanzen für die weibliche Hormonregulierung geworden. Durch diese zyklusregulierende Wirkung ist es den Frauen den ganzen Monat hindurch wohler und sie können entspannter der täglichen Arbeit nachgehen.

    Quelle: http://www.heilpflanze.ch/moenchspfeffer.htm

    Wer's trotzdem ausprobieren will, dem (oder besser: der) wünsche ich entspannte Nächte.

    Grinsende Grüße vom
    Ralf
     
  3. Luzie

    Luzie New Member

    Nicht nehmen!

    Ich sollte Mönchspfeffer nehmen, um die NW einer Pille zu mindern.
    Mir hat er eine deutliche Hautverschlechterung eingebracht.

    Fairerweise ist zu sagen, dass Akne auch unter den möglichen NW aufgeführt war.

    An entspannte Nächte als Folge kann ich mich übrigens nicht erinnern. ;)
    Aber vermutlich war ich zu sehr durch mein eigentliches Problem abgelenkt.
     

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