Minocyclinhydrochlorid zusammen mit isotretonin

Dieses Thema im Forum 'Andere eingenommene Medikamente' wurde von Vitabaytester gestartet, 28 Januar 2006.

  1. Vitabaytester

    Vitabaytester New Member

    Hallo,
    ich habe nun von meinem Hautarzt folgende Kombination verschrieben bekommen.
    Morgens und abend eine Tablette "Minocyclinratiopharm 100" mit dem Wirkstoff Minocyclinhydrochlorid (ich denke das ist ein antibiotika) und eine Isotrex creme mit dem Wirkstoff isotretonin.

    Bemerkenswerter weise steht auf dem Beipackzettel vom antibiotika das man es NICHT mit einem medikament kombinieren darf dessen wirkstoff isotretonin ist.

    wiess ja auch nicht. Was hält ihr von der Kombination? kann das wirken? nehme das nun seid 2 Wochen und ausser das ich auf das isotretonin nciht wirklich gut drauf klarkomme (haut rötet etc) und entzündungen weniger werden hab ich nicht wirklcih eine verbesserung vermekren können.

    Lg, der tester
     
  2. pickelfee

    pickelfee New Member Staff Member

    Hallo !

    Ich habe mal gerade nachgelesen und es ist so, daß Minocyclin und Isotretinoin auf keinen Fall gemeinsam eingenommen werden dürfen, und zwar unter keinen Umständen, denn die beiden Medikamente vertragen sich nicht und es kann bis zu Schädigungen des Gehirns kommen.
    Jetzt nimmst Du das Isotretinoin als Creme und dringt somit nicht direkt in Deinen Körper ein sondern Du benutzt es ja oberflächlich, dennoch würde ich Dir raten, nochmal kurz beim HA anzurufen, ob das wirklich unbedenklich ist.

    Zum Minocyclin an sich: Du nimmst es jetzt seit 2 Wochen und das ist absolut kein Zeitraum für die Wirkung von Antibiotika. Du musst mindestens 4-6 Wochen das Medikament einnehmen, bis Du eine Wirkung siehst. Also erst mal nicht verzweifeln, die Haut wird schon noch darauf anschlagen.

    Gruss, Lisa
     
  3. Svenweltweit

    Svenweltweit Guest

    Moin!

    Ich habe von meiner Hautärztin vor ca. 3 Wochen Minocyclinratiopharm 100 verschrieben bekommen. Meine Haut hat sich schon verbessert und ist vermutlich in weiteren 3 Wochen pickelfrei. Also nur abwarten, es wird schon besser werden.
    Ciao, Sven
     
  4. gl0ndike

    gl0ndike New Member

    Minocyclin Einnahme

    Hallo,

    so wie es scheint bin ich wohl einer der aeltesten Akne-Betroffenen, die sich hier im Forum kundtun. Ich bin Ende 40 und leide nun schon seit mehr als 25 Jahren an diesen Symptomen, mal mehr mal weniger - aber nur auf der Kopfhaut und um die Mundpartie.
    Komischerweise hatte ich waehrend meiner Pupertaet keinen einzigen Pickel. Das Ganze fing erst mit Anfang 20 an.
    Habe schon alles erdenkliche ausprobiert, mit bescheidenem Erfolg.
    Am Ende wollte man mir weismachen, die Hautprobleme seien Psychologischer Ursache, weil einfach kein Mittel mehr anschlagen wollte. Ich habe dann auch mal ein paar Sitzungen bei einem Therapeuten gemacht, aber die Pickel gingen dadurch auch nicht weg.
    Im letzten Dezember wurde das ganze so schlimm, dass meine Hautaerztin mir Minocyclin 50 plus einer in der Aptheke gemixten Creme, Inhaltsstoff: Erythromycin 1%, verschrieb.
    Durch die Einnahme von Minocyclin verschwanden die Pickel fast komplett.
    Die 50-er Packung hielt aber nur 4 Wochen. Jetzt nach Einnahme der letzten Tablette vor ca. 4 Wochen, aber weiterer Benutzung dieser Creme, kommen die Entzuendungen wieder; es ist also nur eine vorruebergehende Abheilung der Symptome moeglich.
    Die Creme alleine bewirkt eigentlich nichts; man kann aber doch auch nicht sein ganzes Leben dieses Minocyclin Antibiotika einnehmen, ohne dass man andere koerperliche Beschwerden dadurch verursacht, oder?
    Weiss jemand wo man mehr ueber die Wirkstoffe in Minocyclin erfahren kann?
     
  5. Klingeling

    Klingeling New Member

    Minozyklin ist der Wirkstoff! Im übrigen auch ein hervorragendes Stichwort für die Boardsuche, ich schätze die Anzahl der Beiträge dazu seit 1999 auf eine 3-4 stellige Zahl.

    Psychosomatische Erkrankungen, die sich auf die Haut auswirken, gibt es, aber nach Erfahrung mit einem Dr. Dr. Neurologen sage ich, man sollte auf der Hut sein.

    Psychosomatik scheint für einige, nur damit befasste Ärzte eine universelle Heilslehre zu sein und sie versuchen dann einfach jeden Fall von körperlicher Störung, der von psychischer Beeinträchtigung begleitet wird, dort einzusortieren. In meinem Fall schien die Diagnose schon festzustehen, noch bevor er die Berichte über meine körperlichen Befunde überhaupt gelesen oder auch nur ein Wort mit mir gesprochen hatte. Seine Empfehlung war, ich solle die körperlichen Störungen nicht weiter diagnostizieren lassen - dabei hatte ich damit gerade erst angefangen und die wenigen bereits vorliegenden Befunde waren alles andere als beruhigend...
     

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