Re: Wieso immer diese schwarz-weiß-Malerei?!

Dieses Thema im Forum 'Archiv' wurde von Imported666 gestartet, 3 November 2003.

  1. Imported666

    Imported666 New Member

    Als Antwort auf Wieso immer diese schwarz-weiß-Malerei?! geschrieben von Importer am 04. September 2003 20:00:28:

    Hallo
    Ich habe diese ganze Diskussion jetzt mitverfolgt. Ich finde es schade, dass man sich hier gegenseitig angreift, da man sich hier ja eigentlich aus dem gleichen grund trifft. jeder hier hat akne, oder hatte akne, und versucht damit klar zu kommen. es kommt doch nicht drauf an, ob man gerade in einer phase ist, wo man extrem akne hat oder ob man die akne schon hinter sich hat. jeder hat doch das recht hier seine meinung zu schreiben.
    Hier habe ich viele verschiedene Statements gehört. Einige sind total depressiv /oder wie sie sagen, realistisch andere positiver eingestellt und ziemlich happy mit ihrem leben ( und der akne). Ich glaube fest, es gibt kein richtig oder falsch bei diesen meinungen. grösstenteils ging es hier in dieser diskussion ja darum, wer jetzt recht hat. die einen finden, die andern sollten endlich mal erkennen, dass sie ein problem haben / und sollen endlich aufwachen, die anderen finden, man soll sich nicht herunter ziehen lassen und positiv eingestellt sein.
    Was ist nun richtig? Beides finde ich. Jeder Mensch isch individuell, es gibt extrem positiv eingestellte menschen, und es gibt eher negativ eingestellte menschen. Man sollte jedem der Akne hat, selber überlassen wie er damit fertig wird. wenns manchen hilft, das zu akzeptieren und happy zu sein, dann gut. andere können das nicht, und ärgern sich, werden depressiv. Es ist keine leichte sache, einfach damit zu leben, wie das Regula kann, für das muss man eine sehr starke persönlichkeit sein, und das auch können. aber viele können das nicht.
    anderseits verstehe ich auch die meinung von gustav und michael. Warum soll man Akne akzeptieren , wenn man etwas dagegen tun kann / könnte? Wenn die chance besteht, akne wegzukriegen, muss man sie doch nicht akzeptieren. Wenn es einem dadurch besser geht soll man es machen, eine therapie oder was auch immer. dann finde ich muss man sich auch nicht damit abfinden, und alles positiv sehen. wenn sich eine frau die brust vergrössern lässt, scheint es für viele auch sinnlos. da sie ja sonst gesund ist, und auch mit der kleinen brust happy sein könnte. aber es ist ja möglich mit einer op die brust zu vergrössern, und das macht diejenige die das macht, dann auch total happy, also warum das nicht tun. es gäbe 100erte beispiele. ich finde einfach akne ist nichts schönes, und in den meisten fällen kann man was tun dagegen. ich habe meine akne nie akzeptiert / akzeptieren können, weil ich einfach gut aussehen wollte. viele bezeichnen mich wahrscheinlich als oberflächlich, weil mir das so wichtig ist, das macht nix, ich denke bin nicht oberflächlich , sondern hab einfach die bedürfnisse die jeder hat. auch wenn aussehen schlussendlich oft sekundär ist.
    Aber auch meinungen wie von regula oder jela kann ich total verstehen. ich finde einfach, sich so positiv einzustellen, und die akne zu akzeptieren und damit glücklich zu werden, sollte man erst, wenn wirklich keine heilungschance mehr besteht. wenn alles probiert ist und nichts geholfen hat. dann sollte man anfangen die krankheit zu akzeptieren, weil man sonst psychisch dabei zu grunde geht, wenn man etwas nicht akzeptiert, was nicht zu ändern ist. Ich glaube dir Regula, dass du mit akne gleich glücklich bist wie ohne, es ist für mich schwer nachzuvollziehen, aber ich glaube dir das .
    Aber glaube mir auch, dass es mir jetzt ohne akne besser geht als noch mit akne. man darf menschen die damit klarkommen und happy sind, nicht einreden wollen, dass sie ohne akne sich besser fühlen sollten/könnten.
    aber genau gleich umgekehrt. wenn jemand mit akne überhaupt nicht klar kommt, sollte man ihm auch nicht einreden wollen, dass er das akzeptieren muss und genau so glücklich sein kann damit. denn das könnte die motivation nehmen, wirklich etwas dagegen zu unternehmen. anfangen zu akzeptieren, kann man dann, wenn es endgültig ist, und nichts mehr daran zu ändern ist.
    Das ist meine meinung zu dem ganzen. Ich kann nicht von einer riesigen erfahrung sprechen die ich habe. ich bin 20 jahre alt, und befinde mich gerade in der endphase meiner roa therapie. mit 16 hatte ich stärkere akne. rücken, brust, gesicht. die ging dann mit 18 etwa ein ahr lang weg und kam dann mit 19 wieder. einfach nur noch leicht. aber mich störte es, auch wenn es nicht schlimm war, ich bin eitel, und stehe dazu . ich fragte mich einfach, warum soll ich pickel haben, wenn ich sie wegmachen könnte? und so entschloss ich mich für roa, was geholfen hat. Trotz "nur" 4 jähriger akneerfahrung, habe ich diese erfahrung gemacht, und denke , kann somit auch ein bissle mitreden :)))
    wünsche allen hier alles gute.
     

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