schwanger nach abgeschlossener roa-therapie - wer hat erfahrungen???

Dieses Thema im Forum 'Roaccutan/Isotretinoin eingenommen' wurde von glockenblümchen gestartet, 22 Januar 2006.

  1. glockenblümchen

    glockenblümchen New Member

    hallo an alle,
    kurz zu meiner person:
    bin 24 (w) und hab seit 11jahren mittelschwere akne (hatt aber auch mal sehr viel bessere phasen :D )
    wobei der rücken am stärksten betroffen ist.
    seit ein paar monaten nun kontinuierliche verschlechterung und mein neuer hautarzt meinte, dass da nur roa helfen könnte.
    ich wurde auf die nebenwirkungen hingewiesen und hab mich jetzt nun schon 2 tage lang intensiv mit dem thema befasst.
    meine größte sorge allerdings, neben den üblichen nebenwirkungen, sind die langzeitwirkungen von roa auf die fruchtbarkeit...
    kennt hier irgendjemand eine frau, die nach roa (also, sagen wir mal mind. 1 jahr nach beendigung der therapie - solange würde ich aus sicherheitsgründen sowieso warten wollen) ein kind bekommen hat????
    hab unheimliche angst, dass es da doch noch vermehrt zu fruchtschädigenden wirkungen kommen kann.
    suche dringend erfahrungsberichte.
    hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
    lieben gruß, glockenblümchen
     
  2. kento

    kento Guest

    Ich bin ein Mann und habe deswegen - zum Glück :] - keine Erfahrungen mit Schwangerschaft(en) gemacht, aber ich würde Dir gerne was aus dem Beipackzettel zitieren: [...]Dabei müssen jedoch die folgenden Vorsichtsmaßnahmen streng beachtet werden, um eine Schwangerschaft vor, während und im Zeitraum von 1 Monat nach Abschluß der Therapie sicher auszuschließen:[...]

    Dann wird auch noch in den Unterpunkten genannt, dass man 1 Monat vor der Behandlung und einen Monat nach der Behandlung kein Kind bekommen "darf". Bin also der Meinung, dass Du mit deinem "Ein-Jahr"-Warten zurecht sicher gehst, dass ein mögliches Kind gesund auf die Welt kommt - ein Jahr ist in meinen Augen absolut ausreichend.
     
  3. esnervt

    esnervt New Member

    also wenn im BPZ steht 1 Monat danach, dann kannst du sicher sein, dass nach 1 Jahr absolut kein Risiko mehr besteht.

    Ich denke selbst der Zeitraum von 1 Monat enthält noch einen großzügigen Sicherheitspuffer. In Deutschland gelten hier doch sehr hohe Sicherheitsstandards. Also der fruchtschädigende Wirkstoff wird sich sehr schnell verabschieden.
     
  4. glockenblümchen

    glockenblümchen New Member

    danke euch beiden erstmal...
    esnervt: aber das mit dem 1 monat im beipackzettel find ich doch bedenklich...früher waren es immerhin mal 2 jahre, als das medikament neu war. ich muss auch sagen, dass es hier irgendwie keine frauen nach roa mit kindern gibt...komisch?

    hab gestern tatsächlich noch was gefunden über eine frau hier, die jahre nach roa 2 fehlgeburten hatte - aber das kann einem ohne roa auch passieren...
    also, bin völlig verzweifelt....gibt es denn nirgendwo studien zu diesem thema???bitte um hilfe.
     
  5. Klingeling

    Klingeling New Member

    Huch? Ich kenne das Medikament seit fast 15 Jahren, kann mich nicht erinnern, dass jemals was anderes als 1 Monat angegeben wurde.

    Hast Du gesucht? Allgemein treiben sich hier aber recht wenig erfolgreich Therapierte rum. Außerdem will längst nicht mehr jede Frau Mutter werden.

    Doch mir gruselt, dass Du Entscheidungen über Leben oder Tod eines Fötus von "Erfahrungsberichten" abhängig zu machen gedenkst. Es dürfte nur eine Frage des Aufwands sein, bis Du einen "Bericht" findest, wo eine Frau nach der Therapie schwanger wurde und das Kind in irgendeiner Weise behindert zur Welt kam. Würdest Du dann auf Grundlage eines solchen "Erfahrungsberichtes" im eigenen Fall die Abtreibung veranlassen?

    Pharmakologie/Toxikologie arbeitet mit wissenschaftlichen Methoden. Wenn Du jetzt aber nach Versuchsreihen mit schwangeren Frauen suchst, wirst Du wohl nicht fündig werden. Adolf Nazi regiert schon lange nicht mehr.
     
  6. Richie

    Richie Administrator Staff Member

    Was Klingeling sagt :) Ich schaetze, die zwei Jahre hast du mit der Sicherheitszeit nach der Einnahme von Neotigason verwechselt, das ist auch ein Retinoid, wird aber nicht zur Aknebekaempfung angewendet und im Unterschied zu Roa sehr langsam im Koerper wieder abgebaut.

    bei Roa hast du 10-20 Stunden Halbwertszeit des verbleibs im Koerper. Da bnei einem Monat schon von einem "grosszuegigen" Sicherheitspuffer zu reden, scheint mir nicht ganz angemessen - nicht, dass nach einem monat noch ein Risiko bestuende, das tuts nicht, sondern weil es doch suggeriert, zwei, drei Wochen tuns vielleicht auch. Auf der anderen Seite, ich glaub nicht, dass in so einem Fall jemand zu entsprechenden Experimenten geneigt ist.

    Ansonsten in der Tat: Netzerfahrungsberichte wuerd ich da nicht zur Grundlage nehmen. Seit Contergan ist die Oeffentlichkeit *extrem* sensibilisiert fuer das Thema Kindsmissbildungen nach Medikamenteneinnahme, und es gibt einige Interessensgruppen, die Roa vom Markt haben wollen. Wenn es Missbildungsfaelle gaebe, waere dies definitiv bekannt.
     
  7. Klingeling

    Klingeling New Member

    Missbildungen sind möglich, seit Frauen schwanger werden können. :) Im Falle einer vorangegangenen Isotretinoin-Therapie würde die Durchschnittsmutter wohl angesichts der zahlreichen Warnhinweise dazu tendieren, die Missbildung dem Medikament zuzuschreiben. Die tausend anderen Teratogene und Missbildungsrisiken sind halt weniger bekannt... Das ist die Falle, in die sich Frau begibt, wenn sie nach Erfahrungsberichten sucht.
     
  8. glockenblümchen

    glockenblümchen New Member


    hab die information mit den 2 jahren, die es ursprünglich mal wahren, von meinem arzt erhalten...und habe zumindest in einem der beipackzettel (von einem isotretinoinpräparat - weiß leider nicht mehr welches, was von 3 monaten gelesen). in dem infoheft von isoderm, welches ich vom arzt bekommen habe, stehen zumindest auch 5 Wochen. also gibt es ja schon, wenn auch eher kleine, Unterschiede.
    kann aber gut sein, dass das mit den zwei jahren auf ein anderes medikament, das so einen ähnlichen wirkstoff hat wie roa (was richie meinte) von meinem hausarzt verwechselt wurde..

    ja, habe hier intensivst gesucht und bin nur, wie oben schon erwähnt auf zwei frauen gestoßen. auch ist mir bewusst, dass nicht jede frau mutter werden will. habe eben nur gehofft, dass ich vielleicht von erfahrungen anderer höre....




    ich habe mich doch hoffentlich nicht so missverständlich ausgedrückt (wenn ja, dann tut es mir leid :eek: ), dass du denkst, dass ich solch eine entscheidung alleine auf der basis von erfahrungsberichten anderer treffen würde.
    und alleine ne abtreibung durchführen zu lassen, ohne dass ich wüsste, ob mein kind überhaupt in irgendeiner form eine behinderung hätte, nur weil ich mal roa genommen habe und von anderen (ggf., so wie du das ja sagtest) wüsste, dass sie später ein behindertes kind zur welt gebracht haben nach ner roa-therapie....also ich weiß nicht, dass kann man wirklich nicht in meinem text in irgendeiner form rauslesen....wer würde denn so was machen???...also ich definitiv nicht - und das hab ich auch nie behauptet....
    tut mir leid, dass ich da so dirket werde, aber ich hab mich schon beim lesen deines textes irgendwie gefühlt, als sei ich leicht minderbemittelt in deinen augen :confused:
    ich würde eben nur gerne erfahrungen von anderen kennenlernen, so wie hier glaub ich alle in den foren - ob es nun um den haarausfall/haarverdünnung geht oder die fruchtschädigende wirkung von roa...und das mit dem haarausfall scheint ja auch nicht so selten zu sein, wie es ja eigentlich laut beipackzettel auftreten sollte. mach mir halt nur sorgen...


    ich suche auch keine versuchsreihen mit schwangeren frauen, wie du es sagtest, aber hätte doch sein können, dass es bei frauenärzten sowas wie eine statistik gibt, die die zusätzliche oder auch normale fehlgeburtenrate (die übrigens gar nicht so selten ist, on nun roa oder nicht) bei frauen beschreibt. vielleicht gibt es da ja abweichungen, oder eben nicht. dafür müssen nicht extra versuchsreihen gemacht werden, sondern einfach nur, die daten von den frauen, die sowieso kinder haben wollen, bzw. bekommen haben genommen werden.zudem habe ich hier hauptsächlich nach persönlichen erfahrungen gesucht, die mich vielleicht ermutigen...
    deinen letzten satz möchte ich dann auch gar nicht mehr kommentieren.

    möchte mich entschuldigen wegen meiner entrüstung, bitte nimm es nicht persönlich, ich war eben schon ziehmlich traurig, was du von mir (nur anhand meines textes) alles denkst.

    liebe grüße, glockenblümchen
     
  9. 37Pickelweg

    37Pickelweg New Member

    Liebes Glockenblümchen, mache selbst Isotret-THerapie seit über eineinhalb Jahren, sehr erfolgreich!!! Kinder habe ich VORHER bekommen. Bin 37 J.; möchte aber trotzdem meine Meinung zum Thema Schwangerschaft nach Iso abgeben. Da das Medikament nicht einfach abgesetzt werden darf (Rückfall); sondern langsam reduziert werden muss(bin bei einer Dosis von einer Kapsel jeden 3. Tag), muss deine Familienplanung ziemlich weit nach hinten geschoben werden. Das Ausschleichen des Medikaments ist m.E. sehr wichtig. Ich kriege bei vergessener Einnahme sofort einen Pickel! Wenn also nach Jahren die Therapie hoffentlich erfolgreich abgeschlossen ist, halte ich persönlich das Jahr Wartezeit bis zum Schwangerwerden für völlig ausreichend (siehe esnervt und kento), zumal DAS ja auch nicht immer gleich sofort klappt. Zu weiteren eigenen Erfahrungen und deren Austausch stehe ich gerne zur Verfügung. Gruß von mir.
     
  10. Klingeling

    Klingeling New Member

    Scanne die Seiten mal, das ist hier jetzt sicherlich von Interesse.

    Willst Du Dich von Erfahrungsberichten beeinflussen lassen oder nicht? Falls nicht, warum suchst Du danach? Es könnte ja durchaus sein, dass Du nach der Therapie schwanger wirst, zwar nach der angegebenen Karenzzeit, aber eben etwas früher als von Dir ursprünglich geplant. Und spätestens dann stellt sich ganz konkret diese Frage. Im Zweifel hoffe ich für den Fötus, dass Du bis dahin nur positive Erfahrungsberichte gefunden hast. ;)

    Es gab einen solchen Vergleich tatsächlich: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/...dopt=Abstract&list_uids=2923442&itool=iconabs
    Aber kannst Du nun auch einschätzen, ob die Autoren methodisch sauber gearbeitet haben bzw. welche Aussagekraft die Erhebung tatsächlich hat, zumal Du dem Beipack ja zu misstrauen scheinst?

    Ich habe mich bemüht, Dein Anliegen konsequent logisch zu durchdenken. Und über Dich denke ich nicht mehr, als dass Du eben das unterlassen hast.
     
  11. glockenblümchen

    glockenblümchen New Member

    habe keinen scanner zu hause, werde das aber bei gelegenheit gerne nachholen



    ich glaube doch, dass foren im allgemeinen dazu da sind, erfahrungen auszutauschen, inwieweit diese dann in die schlussendliche entscheidung mit einfließen, kann man glaub ich vorab sowieso nicht sagen und hängt auch immer mit der persönlichen belastung durch die Krankheit (in unserem fall akne) zusammen.
    die wahrscheinlichkeit, dass ich früher, als ich es selber plane, schwanger werde, ist mehr als gering (aufgrund der zahlreichen verhütungsmethoden), allerdings ist mir schon bewusst, dass man auch trotz z.b pille schwanger werden kann (falls du das sonst wieder bemängeln solltest) - zumal meine mutter auch zu diesen wenigen prozenten der frauen gehört - bin also selbst der lebende beweis....
    so, und ich weiß nicht, ob ich das nochmal wirklich ausführen müsste - aber scheinbar schon:
    Frage: Wieso hoffst du für den Fötus, dass ich nur positive erfahrungsberichte hören sollte????
    habe ich das nicht in meinem letzten text erklärt??? habe ich mit irgendeinem wort verlauten lassen, dass ich im falle von negativen berichten grundsätzlich eine abtreibung durchführen lassen würde? wäre ja - auch wenn - schonmal unlogisch, weil ich dann ja auch gleich konsequent verhüten könnte (im falle deiner these dezent in frageform formuliert, s.o.).
    ich möchte nur gerne, vor einer so starken medizinischen therapie die risiken und nutzen vorher gerne abwägen...und falls ich wirklich nur auf negative berichte stoßen sollte, kann es natürlich sein, dass ich dann lieber noch 2-3jahre mit meiner akne lebe (habs ja auch schon 11jahre lang tapfer durchgehalten) und vorher ein kind bekomme, als dass ich erst die roa-therapie mache...
    ich denke aber mal, dass es evtl für einen mann auch sehr schwierig sein dürfte sich in diesem falle in eine frau hineinzuversetzen, weil du dir bei einer roa-therapie eben nie gedanken machen musst über kinder, die in deinem körper später evtl heranwachsen...



    nicht gerade repräsentativ der versuch, bei der geringen anzahl der frauen - wird, denke ich mal, keiner anders sehen....
    dass ich dem beipackzettel misstraue, stimmt nicht so ganz - ich habe nur respekt (ein passenderes wort fällt mir spontan nicht ein) vor dem wirkstoff.




    dann war ja meine vermutung nicht wirklich falsch mit deiner meinung über meinen text - ich habe mein anliegen grundsätzlich schon logisch durchdacht, nur, dass durch meinen starken kinderwunsch, natürlich das bauchgefühl nicht zu vernachlässigen ist....aber du bist eben keine frau - und schon gar nicht eine mit kinderwunsch ...
    trotzdem danke ich dir, dass du dich bemüht hast mein anliegen zu durchdenken und es ja, denke ich mal, "nur gut meintest".

    also, hoffe, wir haben jetzt unsere beiden (übrigens gar nicht all zu sehr konträren) standpunkte ausführlichst dargelegt und können somit unseren kleinen disput beenden.

    lieben gruß, glockenblümchen
     
  12. Jule

    Jule New Member

    Hallo,
    ich kann deine Bedenken wirklich nachvollziehen. Ich bin jetzt 24 und habe auch den Wunsch in Zukunft ein Kind zu bekommen. Daher habe ich auch versucht möglichst detaillierte Informationen zur fruchtschädigenden Wirkung zu bekommen. Ich habe insgesamt drei Ärzte und meine Frauenärztin aufgesucht, die mir jedoch alle bestätigt haben, dass bereits eine Schwangerschaft nach 4-5 Wochen (und nach dem abschliessenden Bluttest) ohne erhöhtes Risiko möglich sei. Ich für meinen Teil hätte jedoch kein gutes Gefühl dann direkt schwanger zu werden. Damit dies auch nicht ungewollt passiert, verhüte ich momentan doppelt (Pille + Diaphragma) und ich habe auch vor, dies noch bis ein Jahr nach Beendigung der Therapie zu tun. Habe zwar dabei immer noch ein ungutes Baugefühl, aber ich versuche mich dabei einfach auf die Aussagen der Ärzte zu verlassen. Deine Bedenken kann ich aber auf jeden Fall verstehen, da es mir genauso ergangen ist. Irgendwelche Studien habe ich jedoch auch nicht gefunden. Wer wird schon freiwillig nach der Einnahme sofort schwanger??? Erfahrungsberichte halte ich auch für problematisch, da die Leute nur bei Problemen dazu neigen, Berichte zu verfassen. Wenn alles gut läuft, melden Sie sich in der Regel nicht.
    Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück bei Deiner Entscheidungssuche.
    Liebe Grüße
    Jule
     
  13. Klingeling

    Klingeling New Member

    Herrjeh, ich habe doch nicht Deine Zukunft vorhergesagt! Ich habe ein (nicht unmögliches) Beispielszenario gewählt, um aufzuzeigen, wohin es Dich und ähnlich Denkende bringen kann, falls Du und ähnlich Denkende bei dieser Thematik Erfahrungsberichte als Beeinflussung zulassen. In der Hoffnung, dass Du und ähnlich Denkende davon ablassen. *ächz*

    Übrigens erinnere ich mich, dass hier mal ein ähnlicher Fall geschildert wurde. Die Schwangere wurde zwar nicht durch Erfahrungsberichte wohl aber durch die "Bauchauskunft" eines Arztes in ihrer Entscheidung beeinflusst und hat letztlich medizinisch unbegründet abgetrieben. "Zum Glück" soll es noch weitere Gründe für die Abtreibung gegeben haben...

    Und ich dachte bislang, Mann ist potenziell gar nicht weniger betroffen, wenn die Freundin über 'ne Therapie nachdenkt, eine solche durchführt oder schon abgeschlossen hat... Verstehen kann ich einiges und Deine Anfrage war weiß Gott nicht die erste ihrer Art. Ich glaube allerdings immer noch, ich hätte Dir einen Bärendienst erwiesen, wenn ich Dich im "Bauchdenken" bestätigt hätte.
     
  14. da stimme ich Dir vollkommen zu

    Hallo Glockenblümchen,

    ich stimme Dir vollkommen zu!!! Ich unterziehe mich auch gerade einer Roaccutan-Therapie und hab auch versucht mich ein bißchen über Frauen schlau zu machen, die nach der Therapie schwanger wurden. Ich hab keine einzige im Internet gefunden. Ich habe ebenfalls meinen Frauenarzt darauf angesprochen, der mir versicherte, daß der Körper alles nach einer Zeit von ca. 6 Monaten, glaub ich, komplett abgebaut hat. Das ist ja alles schön und gut, aber man möchte sich ja doch schon gern selbst überzeugen. Ich finde es wirklich sehr seltsam, daß man weit und breit niemanden findet, obwohl es doch anscheinend nicht wenig Frauen gibt, die sich dieser Behandlung unterziehen. Ich bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar.

    Unique_Sabrina
     
  15. Klingeling

    Klingeling New Member

    Bevor ich Dir das Recht zugestehe, das "wirklich sehr seltsam" zu finden, möchte ich zunächst mal sehen, dass Du ne Therapie machst, anschliessend schwanger wirst, ein Kind zur Welt bringst und Dich dann auf Anfrage sofort hier einfindest, um Bericht zu erstatten.
     
  16. Sabi

    Sabi New Member

    Hallo zusammen! Also ich hab Roa Okt 97 für glaub ich 4 Monate genommen, kann mich nimmer so genau erinnern, aber August 98 bin ich schwanger geworden und hab einen gesunden Buben zur Welt gebracht :)
    lg
     
  17. Vielen Dank

    Hallo Sabi,

    vielen vielen Dank für Deinen Beitrag. Das hat mich echt beruhigt. Und "Klingeling": ich hab Dir überhaupt gar nichts getan, ich hab mich nur versucht hier zu äußern, weil ja hier wohl jeder das sagen kann, was er/sie auf dem Herzen hat und Du zerpflückst einen gleich in der Luft.

    Unique_Sabrina
     
  18. Klingeling

    Klingeling New Member

    So habe ich Deinen Beitrag auch nicht verstanden.

    Hier sagt halt jeder, was er gerade auf dem Herzen hat. Ich auch. :)
     
  19. glockenblümchen

    glockenblümchen New Member

    vielen dank

    hi 37pickelweg, jule, unique_sabrina und sabi,
    möchte euch allen für euer verständnis und das mutmachen danken. der bericht von sabi baut jedenfalls sehr auf....
    werde jetzt allerdings, auf anraten eines neuen hautarztes, es erst einmal mit skid versuchen...hoffe damit meine akne soweit eindämmen zu können, dass ich die nächsten 2-3jahre auch ohne roa und nur mit lokalen therapien nach skid auskomme....und hoffentlich in dieser zeit meinen kinderwunsch erfüllen kann.
    ich wünsche allen hier weiterhin viel erfolg mit den jeweiligen aknetherapien und werde dann so in 2-3 wochen meine ersten erfahrungen bezüglich skid hier mitteilen.
    liebe grüße, glockenblümchen
     
  20. XYZ

    XYZ New Member

    Genau die gleiche Sorge

    Hallo Glockenblümchen:

    Ich bin jetzt 26 und habe seit ich 12 bin schwere Akne. Ich habe zwei ROA-Therapien abgebrochen- beide aus dem Grund, dass ich riesige Panik hatte, später ein behindertes Kind zu bekommen und dann wirklich "selber Schuld" zu sein. Ich habe etliche Ärzte gefragt und mein Fazit ist, dass die selber keine Ahnung hatten. Sie konnten mir noch nicht einmal sagen, wie ROA eigentlich genau wirkt und ob es sich irgendwo im Körper auf alle Ewigkeiten absetzt.
    Ich wäre so dankbar für einen echten Experten, der mir meine Angst nehmen könnte, ich habe die Akne nämlich so leid. Auch der hier gepostete Link zu PubMed beruhigt mich nicht, die Zahlen von unglücklich verlaufenden Schwangerschaften scheinen doch höher zu liegen, als normal, wenn auch nicht sonderlich. Dieses Thema ist sehr sensibel- würde mich sehr über sachliches Input freuen.
     
  21. XYZ

    XYZ New Member

    Noch eine Frage

    Wenn ROA Akne dauerhaft heilen kann, dann muss es doch irgendetwas im Körper umgestellt haben. Und was genau ist diese Umstellung??? Wie genau wirkt ROA? Und wer sagt mir, dass diese "Neukallibrierung" nicht dauerhaft fruchtschädigend ist? Und von wegen Halbwertszeit: die heißt doch aus gutem Grund HALBwertszeit... HILFE. Ich habe genug von dieser wwigen Akne und der ganzen aufwendigen Schminkerei, aber einfach zuviel Angst vor einer Therapie... (habe übrigens schon alles andere versucht...)
     
  22. Nachtsilber

    Nachtsilber Moderator Staff Member

    Ich verstehe Ängste, dass ein Kind behindert sein könnte und ich kann nachvollziehen, dass man nicht damit leben möchte selbst schuld zu sein.

    Ich persönlich habe allerdings diese Ängste als ehemalige Roanautin wirklich nicht.

    Sehen wir uns die Fakten an:

    * RoA wirkt fruchtschädigend. Das heißt auf den Fötus.

    * RoA wirkt NICHT erbgutschädigend (soviel bekannt). D.h. sobald der Wirkstoff aus dem Blut ist, wirkt er auf ein dann empfangenes Kind auch nicht mehr. Wäre es erbgutschädigend wäre das ja auch ein Problem bei Männern!

    * RoA hat eine geringe Halbwertszeit und nach einem Monat findet man wahrscheinlich nicht mehr davon im Körper. Das ist Faktum!

    ... Wisst ihr wieviele Medikamente wir täglich nehmen, die fruchtschädigend wirken? Da nehmt nur mal die diversen Antibiotika. Da habe ich ja auch schon immer ein ungutes Gefühl, falls ich doch mal unbemerkt schwanger wäre. Aber habt ihr auch dann Angst, dass ihr das ja mal genommen habt und jetzt eventuell nach Monaten und Jahren noch ein behindertes Kind deswegen bekommen könntet? Nein? Warum nicht? Weil am Beipack seltsamerweise nicht so riesig und rotgedruckt (fand die bisherigen Warnhinweise zumindest im Vergleich zu RoA doch eher dezent *g*) vor einer Schwangerschaft gewarnt wird?

    Und wir kommen alle mit tausenden chemischen Substanzen sowie Strahlung (Röntgenbilder etc., nicht zu vergessen die natürliche Strahlenbelastung...) in Kontakt die sowohl fruchtschädigend wie auch erbgutschädigend wirken können und wohl auch tun...
    Insoferne dürfte niemand mehr ein Kind austragen...

    Dass es keine Erfahrungsberichte von Frauen nach RoA gibt? Das sehe ich erstmal positiv. Da es wohl wenig zu berichten gibt. Weil im Internet werden solche Probleme doch ansonsten schnell breitgetreten. Oder glaubt ihr an eine Verschwörungstheorie der Pharmakonzerne, oder sonstiges? :D
    Und zweitens würde ich persönlich nach einiger Zeit eine Fehlgeburt, ein behindertes Kind oder ein sonstiges Unglück einfach nicht mehr mit Roa in Verbindung bringen.

    Und viele Frauen haben ihre Therapie werden später schwanger und berichten dann hier gar nicht mehr. Warum sollten sie?


    Ich weiß nicht... wie soll man solche an sich unnötigen Ängste denn ausschalten?

    lg
     
  23. mike

    mike New Member

    Nabend zusammen,

    mir ist klar, das es hier ein Thema über Schwangerschaft bei Frauen ist.

    Was mich aber extrem beschäftigt, ist vollgende Sache: Wie sieht das bei Männern aus. Hat Roa irgendwelche Einflüsse auf die Spermien?

    Zur Info: Meine Roa-Therapie ist 3 Jahre her.

    Ich mach mir doch etwas Sorgen, denn in naher Zukunft (spätestens in 5 Jahren wenn ich 30 bin), möchte ich Kinder.

    Gruß
     
  24. Daniela83

    Daniela83 New Member

    Ich war gestern bei meiner Hautärztin und hab gefragt, ob man Ruaccutan im Blut nachweisen kann. Mein Gedanke war folgender: bei Kinderwunsch ein paar Monate nach Beendigung der Therapie könnte man dann im Blut kontrollieren, ob Ruaccutan schon ausreichend abgebaut wurde, im dem KiWu nachzugehen.
    Sie hat gemeint, dass das tatsächlich möglich ist. Macht allerdings nicht jedes Labor. Aber in Deutschland gibts eins, das das macht. Die Tel.Nr. könne man von diesem Unternehmen kriegen, das sich mit den Nebenwirkungen von allen möglichen Medikemanten beschäftigt (weiß jetzt den Namen nicht auswendig).

    Vielleicht wäre das eine gute Möglichkeit für alle Frauen, die nach Ruaccutan schwanger werden wollen :)
     

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