Vitamin-A Therapie

Dieses Thema im Forum 'Andere Therapien' wurde von Klausi gestartet, 30 April 2006.

  1. Klausi

    Klausi Guest

    Ich habe schon viele viele Jahre Akne und auch schon 2 Mal ein Jahr Roaccutan hinter mir. Da danach die Akne nicht mehr so schlimm war wie früher und auch auf dem Rücken kaum noch etwas vorhanden ist, haben mir die Ärzte kein ROA mehr verschrieben. Ist der Krankenkasse anscheinend zu teuer.

    Doch im Gesicht kam die Akne wieder. Nicht mehr so große Knoten wie früher, dafür aber unheimlich viele kleine Eiterpickel jeden Tag aufs neue, welche allesamt monatelang große rote Punkte hinterlassen. Ich habe es langsam satt, weil mich die Blicke der Kollegen und der Kunden im Büro langsam abnerven.

    Bisher habe ich das Ganze mit BPO im Griff gehabt, mittlerweile reicht das aber auch nicht mehr aus. Nach einigen Informationen über eine Vitamin-A Selbstherapie und der Maximaldosierungen habe ich mich entschlossen, dies zu testen. Die Dosierungsangaben richten sich nach folgenden Beschreibungen. Danach sind monatelange Gaben mit täglich 300.000 i. E. nötig, um Vergiftungserscheinungen auszulösen.

    http://www.burgerstein.ch/main.aspx?TabID=91

    http://www.vitamine-und-mehr.org/vitamin-a.html

    Meine letzte ROA Therapie war Anfang 2003 abgeschlossen. Denke der Zeitraum bis jetzt ist lang genug, um meinen Körper mit Vitamin A belasten zu können.

    Gestern, heute und morgen beträgt die Anfangsdosis vorerst 50.000 i. E. Vitamin-A täglich. Wenn es reicht, dann werde ich erstmal auf 10-20.000 i. E. herunterdosieren.

    Von gestern bis heute kam kein Pickel dazu, mal sehen, wie es weiter läuft. Äußerlich werd ich mit BPO weiter arbeiten.
     
  2. Devil

    Devil New Member

    und das soll helfen??
     
  3. Klausi

    Klausi Guest

    So wurde vor Roaccutan therapiert, nur noch viel höher eben ..
     
  4. Klingeling

    Klingeling New Member

    Mit welcher Absicht erzählt er uns davon?
     
  5. Klausi

    Klausi Guest

    "Er" berichtet davon, weil "er" sich ein paar Erfahrungsberichte anderer erhofft hat, welche dies schonmal mit Erfolg (oder auch nicht) angewandt haben. Oder eben, um noch ein paar nützliche Tipps zu erhaschen ...
     
  6. Nachtsilber

    Nachtsilber Moderator Staff Member

    und wieso nicht wieder RoA? Sicherlich harmloser und auch effizienter?
     
  7. ALex 17

    ALex 17 Guest

    Vorher Lesen... Steht doch alles im Text:

    "(...)Da danach die Akne nicht mehr so schlimm war wie früher und auch auf dem Rücken kaum noch etwas vorhanden ist, haben mir die Ärzte kein ROA mehr verschrieben. Ist der Krankenkasse anscheinend zu teuer.(...)"
     
  8. Devil

    Devil New Member

    Wurde das??
    Die Wirkung und Nebenwirkungen von ROA, hab eigentlich mehr ähnlichkeit mit einem Vitamin A mangel.

     
  9. Klingeling

    Klingeling New Member

    Es wurde mal studiert, ob man so therapieren kann. Bzw. zu welchem Preis...
     
  10. Klausi

    Klausi Guest

    Vitamin A wurde definitiv früher bei Aknepatienten gegeben, diese Anwendungsmöglichkeit ist sogar noch auf verschiedenen Packungsbeilagen zu lesen. Siehe obige Links oder google ...
     
  11. Klingeling

    Klingeling New Member

    Hast Du die Angaben überprüft? Du solltest es tun.
     
  12. Klausi

    Klausi Guest

    Zitat: http://www.burgerstein.ch/main.aspx?TabID=91

    Wie verwenden Sie Burgerstein Vitamin A-Kapseln?
    Der Arzt bzw. die Ärztin setzt die für Sie geeignete Dosierung fest. Für Erwachsene sind folgende Einnahmemengen üblich:
    Supplementierung
    Bei Vitamin A-Mangelerscheinungen täglich 1-2 Kapseln nach einer Mahlzeit bis zum Verschwinden der Symptome.
    Therapeutische Anwendung
    Für die therapeutische Anwendung, wie zur Unterstützung der lokalen Behandlung der Akne, sind tägliche Gaben von 2-4 mal 2 Kapseln (100'000 – 200'000 I.E.) während oder nach den Mahlzeiten angezeigt.
    Kinder (ab 25 kg): 2 Kapseln pro Tag (=50'000 I.E./Tag).
    Maximaldosis für Kinder: 4’000 I.E. pro kg Körpergewicht pro Tag.
    Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
     
  13. Klingeling

    Klingeling New Member

    Du überprüfst Angaben, indem Du sie zitierst?

    Ich kann mich noch an eine Dermatologie ohne Isotretinoin erinnern. Mir wurde seinerzeit keine Vitamin-A-Therapie angeboten und ich kenne auch niemanden, bei dem soetwas gemacht wurde. Ich schätze, man wusste Ende der 80er bereits genug über die Risiken, um davon Abstand zu nehmen. Die Vitamin-A-Überdosis zu therapeutischen Zwecken war zuvor ~30 Jahre lang Gegenstand der Forschung und ja, es gab dabei auch menschliche Versuchskaninchen. Ich glaub' jetzt aber nicht, dass es jemals eine Standardtherapie war, die jeder Wald- und Wiesenarzt durchgeführt hat. Mal davon abgesehen, war es noch nie klug, soetwas ohne ärztliche Begleitung zu wagen. Ich erinnere mich an einen Fallbericht über eine Selbstbehandlung, wo bereits 25000 I.E. täglich gereicht haben sollen, um im Verlauf von 6 Jahren einen tödlichen Leberschaden zu entwickeln. Soetwas erfährst halt nicht vom Supplementhändler, weil schlecht für den Umsatz. :rolleyes:
     
  14. Klingeling

    Klingeling New Member

    Bei mir gab's heute abend Putenleber mit Rotkohl und das habe ich mal zum Anlass genommen, zu überschlagen, wieviel Vitamin-A ich da konsumiert habe.

    Putenleber ist verglichen mit anderen Leberprodukten in der Tiefkühltruhe des Supermarktes erstaunlich reich an Vitamin-A, 100g gebratene Leber können gut 50mg Retinol-Äquivalent enthalten. Verkauft werden hier 400g-Packungen. Ich habe nicht nachgewogen, schätze aber, dass nach dem Braten wenigstens 300g Leber übrigbleiben, dass entspräche dann ~150mg Retinol-Äquivalent bzw. 500000I.E.!

    Hat mich doch ziemlich schockiert, wenn man bedenkt, dass es Putenleber rezeptfrei (und natürlich auch ohne Schwangerschaftskontrolle) gibt. Werbeslogan auf der Packung: "Leichter leben!" :D

    Hier gibt's in den kommenden Monaten erstmal keine Leber mehr, zumal in den vergangenen Monaten schon mehrfach Leber auf dem Speiseplan stand...
     

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